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SFB 1039

Krankheitsrelevante Signaltransduktion
durch Fettsäurederivate und Sphingolipide

A09 - CYP-Epoxygenase-abhängig synthetisierte Lipide bei chemisch induzierten neuropathischen Schmerzen

Chemisch induzierte periphere Neuropathie (CIPN) ist eine schwere dosislimitierende Nebenwirkung von Zytostatika und Reverse-Transkriptase-Inhibitoren. Die Substanzen, welche CIPN verursachen können, sind Agonisten oder Induktoren von CYP-Epoxygenasen und fördern somit die CYP-abhängige Synthese oxidierter Lipide. Einige dieser Lipide sind bereits als schmerzfördernde Signalstoffe bekannt. In diesem Projekt sollen anhand von drei Mausmodellen (Paclitaxel, Oxaliplatin und Vincristin) im Verlauf chemisch induzierter Neuropathie Profile der CYP-abhängigen Lipidsynthese in nozizeptiven Geweben erstellt werden. Zudem soll geklärt werden, welche Rolle diese Lipide bei peripherer und zentraler Sensibilisierung spielen und ob sie durch mitochondirale Schädigung in Schwann-Zellen zu Demyelinisierung und peripherer axonaler Degradation führen können.

Links:

Leitung

Dr. Marco Sisignano
Institut für Klinische Pharmakologie
FB Medizin, Goethe-Universität Frankfurt

Universitätsklinikum Frankfurt
Theodor Stern Kai 7
60590 Frankfurt am Main