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SFB 1039

Krankheitsrelevante Signaltransduktion
durch Fettsäurederivate und Sphingolipide

B03 - Die Modulation von Sphingolipidenzymen in der Pathogenese und Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Signale dendritischer Zellen (DC) determinieren die Immunpathologie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn (Th1, IL-12), Colitisulzerosa (Th2, IL-33, IL-13) und der entzündlichen Kolonkanzerogenese (IL-23/IL-6/STAT3). Im Arbeitsprogramm werden wir die Modulation der intrazellulären DC Signalkaskaden durch die Sphingolipidenzyme (SphLE), SphK1, SphK2 und S1P-Lyase in vitro und in vivo in murinen CED und Kolitis/Kolonkanzerogenese Modellen bestimmen. Methodisch setzen wir u.a. SphLE-defiziente Mäuse, DC-optimierte, konditionale, lentivirale shRNA Vektoren und SphLE-spezifische Analoga ein und kontrollieren im Verlauf mit der Koloskopie. Zur Klärung der Rolle des Immunzellinfiltrates versus lokaler Darmepithelien generieren wir Knochenmark-chimäre Mäuse für die SphLE und erwarten insgesamt die pathophysiologische Bedeutung und therapeutische Potenziale der SphLE Modulation aufzuklären.

Links:

Leitung

Prof. Dr. Heinfried H Radeke
Institut für Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie
FB Medizin, Goethe-Universität Frankfurt

Universitätsklinikum Frankfurt
Theodor Stern Kai 7
60590 Frankfurt am Main